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Der Kampf gegen Infektionen

Das Erfolgsrezept für einen erfolgreichen Kampf gegen Infektionen sind Erkenntnissen zufolge intensive Infektionskontroll- und Überwachungsroutinen  in Kombination mit dem Einsatz der richtigen Lösungen. 

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Krankheitserreger

Mehr als 1,4 Millionen Menschen leiden an nosokomiale Infektionen. Die daraus resultierenden finanziellen Folgen und das unnötige Leid der Patienten sind schwerwiegend. Einer von 11 Patienten weltweit erleidet eine Infektion,   die potenziell zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen kann. In Europa belaufen sich die Kosten, die durch nosokomiale Infektionen verursacht werden, auf durchschnittlich 7 Milliarden EUR jährlich .

Wie können postoperative Wundinfektionen und nosokomiale Infektionen verhindert werden? Um in der Infektionsprävention erfolgreich zu sein und einen wirksamen Schutz vor postoperativen Wundinfektionen und nosokomialen Infektionen aufzubauen, müssen Sicherheitsverfahren und -routinen eingeführt werden. Eine Studie zur Wirksamkeit der nosokomialen Chemotherapie (SENIC) ergab, dass intensive Infektionskontroll- und Überwachungsroutinen über einen Zeitraum von fünf Jahren zu einer Senkung der Infektionsrate um 32 Prozent führten . Der Schlüssel ist die Durchsetzung von Standards auf vielen Ebenen und der Einsatz der richtigen Produkte und Lösungen.

  • Hautvorbereitung
  • Das Wissen um die Anzahl postoperativer Wundinfektionen
  • Führende Position innerhalb der Organisationen
  • Die Wahl der richten Produkte und Lösungen

Hautdesinfektion

Die Hautdesinfektion ist zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen unerlässlich. Es wird empfohlen, die Haut vor dem chirurgischen Eingriff mit einer 2-prozentigen Chlorhexidingluconatlösung und einer 70-prozentigen Isopropylalkohollösung zu desinfizieren. Diese Empfehlung basiert auf umfangreichen Erkenntnissen, wonach es sich hierbei um die optimalen Desinfektionsmittel zur Verhinderung einer Keimbesiedelung der Haut vor chirurgischen Eingriffen handelt . Forschungen zufolge stammen die meisten Erreger, die bei postoperativen Wundinfektionen eine Rolle spielen, von der Haut des Patienten selbst . Daher kann ein größeres Augenmerk auf die Hautantisepsis eine starke Auswirkung auf die Infektionsraten haben.

Das Wissen um die Raten postoperativer Wundinfektionen

Studien haben gezeigt, dass die Häufigkeit von postoperativen Wundinfektionen je nach Klinik und chirurgischem Eingriff stark schwankt . Chirurgische Teams, die die Raten postoperativer Wundinfektionen kennen, können Maßnahmen zu ihrer Reduzierung ergreifen. Dies kann durch die Implementierung von grundlegenden, relativ kostengünstigen Maßnahmen zur Infektionsprävention erreicht werden .

Führende Position innerhalb der Organisationen

Um im „Kampf zur Reduktion operativer Wundinfektionen“ erfolgreich zu sein, kann die Rolle von Führungspersönlichkeiten gar nicht genug hervorgehoben werden. Es sind die wichtigsten Akteure, die die Führung bei der Infektionsbekämpfung übernehmen und den Kampf gegen die therapieassoziierten Infektionen auf allen Ebenen ihrer Einrichtung fördern müssen. Eine angemessene Führungsverantwortung ist unerlässlich für die die Entwicklung einer Kultur, in der Best Practices gefördert und die Vermeidung von therapieassoziierten Infektionen von den Mitarbeitern als Priorität wahrgenommen werden .

Verwendung der richtigen Produkte und Lösungen für einen optimalen Schutz

Bei Mölnlycke Health Care sind wir stolz darauf, äußerst sichere chirurgische Einweglösungen für die Sicherheit sowohl der Patienten als auch des Klinikpersonals zu entwickeln. Die Infektionskontrolle steht bei uns stets im Mittelpunkt und wir entwickeln beständig neue Produkte und Lösungen, um einen noch besseren Schutz für medizinische Fachkräfte und Patienten zu erzielen. Die Auswahl der richtigen Produkte ist ein wesentlicher Baustein für die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer erfolgreichen Infektionskontrolle.

Biogel® – OP-Handschuhe

Biogel verfügt über ein überlegenes Perforationsindikationssystem für erweiterte Sicherheit. Mit dem Biogel Perforationsindikationssystem werden bis zu 97 Prozent der Handschuhperforationen erkannt. Dieses Sicherheitsfeature hilft dabei, das Risiko sowohl für den Patienten als auch für die medizinischen Fachkräfte zu senken, da die Übertragung von Krankheitserregern (einschließlich HIV- und Hepatitis-Viren) über die Blutbahn verhindert wird. Insgesamt haben die Biogel OP-Handschuhe den höchsten AQL auf dem Markt, was das Auftreten von Löchern im Handschuh anbelangt .

Studien zeigen, dass das Tragen von zwei Paar Handschuhen die Wahrscheinlichkeit chirurgischer Kreuzinfektion zwischen Personal und Patienten reduziert . Die doppelte Behandschuhung wird von den Organisationen US AORN (Association of Perioperative Registered Nurses), RCS (Royal College of Surgeons of England) und Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlen. Studien haben gezeigt, dass die Erkennung von Perforationen während einer Operation bei Einfachhandschuhen bei erschreckenden 37 Prozent lag. Bei Biogel Perforationsindikationssystem konnte dem gegenüber ein Wert von 97 Prozent nachgewiesen werden. Ein zweites Paar Handschuhe trägt zu einer signifikanten Reduzierung von Perforationen des Innenhandschuhs bei: Bei Einfachhandschuhen liegt die Häufigkeit bei 34,7 Prozent und bei Doppelhandschuhen nur bei 3,8 Prozent    .

Sehen Sie sich unser Angebot an OP-Handschuhen an

BARRIER® – OP-Bekleidung

Die BARRIER OP-Bekleidung umfasst verschiedene Kombinationen aus Schutz und Komfort, die an die speziellen Anforderungen der unterschiedlichen Eingriffe angepasst sind. Die eingriffsspezifischen BARRIER OP-Mäntel sind so gefaltet, dass ein einfaches steriles Anziehen möglich ist. Die OP-Mäntel verhindern nicht nur Infektionen der chirurgischen Wunde, sie schützen auch das OP-Team vor einer Kontamination durch Flüssigkeiten. Die BARRIER OP-Mäntel bieten verschiedene Schutzniveaus und decken sämtliche OP-Anforderungen ab – von minimalinvasiven Operationen mit flüssigkeitsabweisenden Materialien bis hin zu feuchten Operationen mit atmungsaktiven kunststoffverstärkten Vorderseiten, undurchlässigen Ärmeln und Nähten. Die schwierigsten Bedingungen können mit einem OP-Mantel erfüllt werden, der vollständig undurchlässig ist. Die BARRIER OP-Mäntel besitzen dank des atmungsaktiven und weichen Materials außerdem einen hohen Tragekomfort.

Die Bekleidung ist so konzipiert, dass sie die Sicherheit der Patienten und gleichzeitig den Komfort der medizinischen Fachkräfte gewährleistet. Das Angebot an Einweg-OP-Bekleidung und Thermojacken bietet den Komfort und die Qualität, täglich frische Kleidung zu tragen. Einweg-OP-Bekleidung trägt zur Infektionskontrolle im Krankenhaus bei . Die Clean Air Suits sorgen für eine wirksame Infektionsbarriere und reduzieren die Verteilung von Hautschuppen, die Bakterien des Personals an die Umgebung übertragen   . Zu unserer Produktpalette an Mitarbeiterbekleidung gehören auch Hauben und Masken.

Sehen Sie sich unser Angebot an Mitarbeiterbekleidung an

BARRIER® – OP-Abdeckungen

Alle BARRIER Abdeckungen wurden entwickelt, um die bestmögliche Patientensicherheit zu gewährleisten, indem eine optimale Barriere zum Schutz vor Keimdurchdringung geschaffen wird. Eine wirksame Infektionskontrolle wird durch undurchlässige Materialien erreicht. Eine effiziente Flüssigkeitskontrolle wird durch eine hohe Absorption oder durch Flüssigkeitsauffangbeutel erzielt und hält so den Arbeitsbereich trockener. Die Faltung aller OP-Abdeckungen wurde so entwickelt, dass eine optimale sterile Handhabung und eine einfache Anwendung möglich ist. Dies trägt somit auch zur Infektionskontrolle bei. Die Nutzer von BARRIER Produkten profitieren ebenfalls von zahlreichen Services, wozu sowohl Produktschulungen zur optimalen Verwendung als auch maßgeschneiderte Versorgungs- und Logistiklösungen entsprechend Ihrem Bedarf gehören. 

Sehen Sie sich unser Angebot an OP-Abdeckungen an

HiBi® Antiseptika – Hand- und Ganzkörperwaschung

Hände sind eine mögliche Quelle und ein potenzielles Mittel für die Übertragung von Mikroorganismen . Die Verwendung von HiBiScrub in Kombination mit HiBi Liquid Hand Rub+ sorgt für eine sofortige Abtötung der Mikroorganismen, wenn Hände und Unterarme effektiv desinfiziert werden . Diese Kombination bietet einen Schutz von bis zu sechs Stunden .

Die Haut der Patienten selbst ist eine wichtige Quelle von Wundinfektionen,   daher ist es wichtig, die Keimbelastung und damit das Infektionsrisiko zu senken. Dies erfolgt in erster Linie präoperativ durch eine Ganzkörperwaschung. HiBiScrub hilft bei der Vermeidung von postoperativen Wund- und Krankenhausinfektionen . Es bietet sofortigen Schutz, der bis zu sechs Stunden anhält . HiBiScrub ist hautfreundlich und enthält eine Mischung aus dermatologisch getesteten Emollentien .

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