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Epidermolysis Bullosa (EB)

Für Betroffene von Epidermolysis Bullosa sind der Schutz der empfindlichen Haut um die Wunde herum und das Exsudatmanagement von entscheidender Bedeutung

Kind hält einen Schmetterling in seiner Hand

Die Behandlung von Epidermolysis Bullosa (kurz EB, umgangssprachlich Schmetterlingskrankheit) ist aufgrund zahlreicher Wunden in unterschiedlichen Heilungsstadien sehr komplex. Die größte Herausforderung bei der Behandlung von Epidermolysis Bullosa besteht darin, dass die Patienten permanent erheblichen Schmerzen und Beschwerden ausgesetzt sind und die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Familie bzw. des Pflegepersonals benötigen. Patienten mit Epidermolysis Bullosa benötigen unbedingt eine Verbandstrategie, die ihre empfindliche, leicht verletzliche Haut nicht noch zusätzlich schädigt. Der Schutz der wundumgebenden Haut, das Verhindern des Abziehens der obersten Hautschicht, die Keimreduzierung und das Exsudatmanagement sind wichtige Aspekte bei der Behandlung. Die Auswahl an Produkten für die Wundversorgung ist groß, jedoch sind die meisten Produkte nicht für die Behandlung von Patienten mit leicht verletzlicher Haut geeignet. Die ohnehin schon komplexe Behandlung wird noch zusätzlich erschwert, da durch Haftverbände das Risiko für ein Abziehen der oberen Hautschicht besteht. Diese Problematik kann selbst bei Verbänden mit Silikon-Haftschicht auftreten.

Wundverbände

Da die Haut äußerst empfindlich ist und die Verbände sehr häufig gewechselt werden müssen, wird dringend empfohlen, auf möglichst atraumatische Verbandwechsel zu achten, um das Risiko für weitere Hautschäden, Schmerzen oder Blutungen möglichst gering zu halten. Verbände mit Silikon-Haftschicht lassen sich leichter applizieren und entfernen als herkömmliche Verbände. Sie schützen außerdem die Wunde und die wundumgebende Haut und schaffen eine optimale, heilungsfördernde Wundumgebung.

Infektionskontrolle

Da oft große Areale mit offenen Wunden bedeckt sind, besteht ein hohes Infektionsrisiko. Um die Keimbelastung der Wunden möglichst gering zu halten, müssen antimikrobielle Wundreinigungsmittel, rückfettende Lotionen und topische Behandlungen zum Einsatz kommen. Außerdem sollte man auf eine möglichst aseptische Umgebung achten.

Behandlung von Hautblasen

EB-Blasen müssen sorgfältig behandelt werden, da sie sich unbehandelt rasend schnell ausbreiten können. Intakte Blasen sollten mit einer sterilen Nadel ganz unten an der Blase vorsichtig aufgestochen werden, um Gewebeschäden möglichst gering zu halten. Anschließend kann die Blase vorsichtig mit sterilen Tupfern oder Kompressen flachgedrückt werden, um sie vollständig zu leeren.

Verbandfixierung

Wenn Verbände verrutschen, kann die verletzliche Haut reißen und die Wunden können mit der Kleidung oder Bettbezügen verkleben. Der Verband sollte daher durch einen Fixierverband zuverlässig an Ort und Stelle gehalten werden. Jedoch sollte der Fixierverband keinen zusätzlichen Druck auf die Wunde ausüben und die Bewegungsfreiheit des Patienten nicht einschränken, da ansonsten Scherkräfte entstehen können, die eine weitere Blasenbildung zur Folge haben. Es können Schlauchverbände eingesetzt werden.

Mölnlycke arbeitet mit Ansprechpartnern in der Versorgung und Beratung bei Epidermolysis Bullosa zusammen und kann Ihnen helfen, Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern zu erhalten.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Hilfe benötigen unter info.de@molnlycke.com oder unter 0211/ 920 88 – 400.

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