Reibung



Definition – „eine parallel zur Hautoberfläche verlaufende Kontaktkraft beim Schieben – d. h. die Oberflächen verschieben sich gegeneinander“.

In aller Kürze

  • Reibung entsteht durch eine Störung der Haut – die Fähigkeit der Haut, als Barriere zu fungieren, kann gestört sein und stellt ein höheres Infektionsrisiko dar oder die unter der Haut liegenden Strukturen sind freigelegt.
  • Reibung hinterlässt oftmals einen oberflächlichen, freigelegten und schmerzhaften Bereich
  • Am meisten gefährdet durch diese Wundart sind Gesäß, Kreuzbein, Rücken, Ellbogen und Fersen
  • Reibungswunden lassen sich als eine sehr uneinheitliche Wunde mit ausgefransten Rändern beschreiben
  • Reibung gehörte historisch gesehen zu der Liste der vier wichtigsten äußerlichen Faktoren, wird aber nun separat diskutiert, und die Wunden werden als Reibungswunden bezeichnet