Infektionsprävention

Bekämpfung von Infektionen

Um in der Infektionsprävention erfolgreich zu sein und einen wirksamen Schutz vor postoperativen Wundinfektionen und im Krankenhaus erworbenen Staphylococcus-aureus-Infektionen aufzubauen, müssen Sicherheitsverfahren und -routinen eingeführt werden. Eine Studie über die Wirksamkeit der nosokomialen Chemotherapie (SENIC) ergab, dass intensive Infektionskontroll- und Überwachungsroutinen über einen Zeitraum von fünf Jahren zu einer Senkung der Infektionsrate um 32 Prozent führten1. Der Schlüssel war die Durchsetzung von Standards auf vielen Ebenen und der Einsatz der richtigen Technik.

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Hautdesinfektion

Das Wissen um postoperative Wundinfektionsraten

Führende Position innerhalb der Organisationen

Wahl der richtigen Technik

Hautdesinfektion

Die Hautdesinfektion ist zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen unerlässlich. Es wird empfohlen, die Haut vor dem chirurgischen Eingriff mit einer 2-prozentigen Chlorhexidingluconatlösung und einer 70-prozentigen Isopropylalkohollösung zu desinfizieren. Diese Empfehlung basiert auf umfangreichen Erkenntnissen, die den Schluss nahelegen, dass es sich hierbei um die optimalen Desinfektionsmittel zur Verhinderung einer Keimbesiedelung der Haut vor chirurgischen Eingriffen handelt2. Forschungen zufolge stammen die meisten Pathogene, die bei postoperativen Wundinfektionen eine Rolle spielen, von der Haut des Patienten selbst3. Daher kann ein größeres Augenmerk auf die Hautantisepsis eine starke Auswirkung auf die Infektionsraten haben.

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(mm:ss)

Das Wissen um postoperative Wundinfektionsraten

Studien haben gezeigt, dass die Häufigkeit von postoperativen Wundinfektionen je nach Klinik und chirurgischem Eingriff stark schwankt4. Chirurgische Teams wissen, dass man die Wahrscheinlichkeit von Wundinfektionen meist schon durch grundlegende, relativ kostengünstige Infektionspräventionsmaßnahmen verringern kann5.

Führende Position innerhalb der Organisationen

Um im „Kampf zur Reduktion operativer Wundinfektionen“ erfolgreich zu sein, kann die Rolle von Führungspersönlichkeiten gar nicht genug hervorgehoben werden. Es sind die wichtigsten Akteure, die die Führung bei der Infektionsbekämpfung übernehmen und den Kampf gegen die therapieassoziierten Infektionen auf allen Ebenen ihrer Einrichtung fördern müssen. Die Mitarbeit der Entscheidungsträger und eine angemessene Führungsverantwortung sind unerlässlich für die Annahme einer Best Practice und Kultur, in der die Vermeidung von therapieassoziierten Infektionen von den Mitarbeitern als Priorität wahrgenommen wird5.

Ganzkörperwaschung mit Einsatz der richtigen Technik für optimalen Schutz

Die Auswahl der richtigen Produkte ist ein wesentlicher Baustein für die nachhaltige Entwicklung einer erfolgreichen Infektionskontrolle. Bei Mölnlycke Health Care sind wir stolz darauf, die sicherste chirurgische Einweg-Technik für die Sicherheit sowohl der Patienten als auch des Klinikpersonals zu entwickeln.

Biogel OP-Handschuhe

Biogel® bietet ein überlegenes Doppelhandschuhsystem mit Perforationsindikation für noch mehr Sicherheit. Das Doppelhandschuhsystem hilft dabei, das Risiko sowohl für den Patienten als auch für die medizinischen Fachkräfte zu senken, da die Übertragung von Pathogenen (einschließlich HIV- und Hepatitis-Viren) über die Blutbahn verhindert wird. Forschungen haben ergeben, dass das Tragen von zwei Paar Handschuhen die Wahrscheinlichkeit chirurgischer Kreuzinfektion zwischen Personal und Patienten reduziert.5 Die doppelte Behandschuhung wird von den Organisationen US AORN (Association of Perioperative Registered Nurses) und RCS (Royal College of Surgeons of England) empfohlen.

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BARRIER OP-Bekleidung

OP-Kleidung verhindert nicht nur Infektionen der chirurgischen Wunde, sondern schützt das OP-Team auch vor dem Kontakt mit infektiösen Flüssigkeiten. Das BARRIER®-OP-Bekleidungssortiment umfasst eine Auswahl an Schutz- und Komfortkombinationen, die an die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Eingriffe angepasst sind.

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BARRIER OP-Abdeckungen

Alle BARRIER®-Abdecktücher wurden entwickelt, um die bestmögliche Patientensicherheit zu gewährleisten, indem eine optimale Barriere zum Schutz vor mikrobieller Migration geschaffen wird. Wirksame Infektionskontrolle wird durch undurchlässige Materialien dort erreicht, wo sie notwendig ist, während eine effiziente Flüssigkeitskontrolle durch Absorption oder Flüssigkeits-Auffangbeutel erzielt wird und so der Arbeitsbereich trockener gehalten wird. Alle Faltungen sind für eine optimale aseptische Handhabung und einfache Anwendung entwickelt und tragen so auch zur Infektionskontrolle bei.

Die Nutzer von BARRIER-Produkten profitieren ebenfalls von bestem Service und Support, wozu sowohl die Schulung zur optimalen Verwendung als auch maßgeschneiderte Lieferung und Logistiklösungen entsprechend Ihrem Bedarf gehören.

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HiBi®-Antiseptika

Die Haut der Patienten selbst ist eine wichtige Quelle von Wundinfektionen3; daher ist es wichtig, die Keimbelastung und damit das Entzündungsrisiko zu senken. Dies erfolgt in erster Linie präoperativ durch eine Ganzkörperwaschung.

HiBiScrub hilft bei der Vermeidung von postoperativen Wund- und Krankenhausinfektionen7. Es bietet sofortigen Schutz, der bis zu sechs Stunden anhält6. HiBiScrub ist hautfreundlich und enthält eine Mischung aus dermatologisch getesteten Emollentien8.

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Referenzen

  1. Hayley RW, Culver DH, White JW, Morgan WM, Emori TG, Munn VP et al. 1985. The efficacy of infection surveillance and control programs in preventing nosocomial infections in US hospitals. Am J Epidemio. 121:182-205.
  2. Guidelines for the Prevention of Intravascular Catheter-Related Infections, 2011.
  3. Brote L. 1976. Wound infections in clean an potentially contaminated surgery. Acta Chir Scand. 142: 191-200.
  4. Health Protection Agency. Surveillance of surgical site infection in England. London. July 2006.
  5. Under the knife;  Taking a zero tolerance approach to preventable surgical site infections in UK hospitals; 2011.
  6. Judith Tanner et al. A fresh look at perioperative body washing. Journal of Infection Prevention. 2012.
  7. Hayek et al, J Hosp Infec. 1986;10:165-172.
  8. Mölnlycke Health Care Report REPR0781.
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