Ganzkörperwaschung

Kontrolle einer bakteriellen Infektion von der Haut des Patienten

Ein mögliches Risiko bei jedem chirurgischen Eingriff besteht darin, dass die Operationswunde sich mit Bakterien aus der patienteneigenen Hautflora infiziert. Es gibt eine signifikante Beziehung zwischen positiver Hautkultur und Wundinfektionsraten, die darauf hinweist, dass die Haut die mögliche Kontaminationsquelle ist1.

Der Operationssaal, sämtliche Mitarbeiter und die Ausrüstungen werden vor Beginn einer Operation einem strengen Desinfektionsverfahren unterzogen. Der Inzisionsbereich ist steril. Jedoch gilt dies nicht für den Körper des Patienten, es sei denn, er wurde einer Ganzkörperwaschung und Desinfektion der Haut unterzogen. Die Ganzkörperwaschung im Allgemeinen und das Hautreinigungsverfahren bieten einen sicheren und effizienten Weg zur Desinfektion des Körpers des Patienten.

Die Einführung der Ganzkörperwaschung mit HiBi® Scrub zusammen mit der Verabreichung einer Nasensalbe kann das Risiko einer im Krankenhaus erworbenen Staphylococcus-aureus-Infektion um fast 60 % senken3.

Das Chlorhexidin-Gluconat im HiBiScrub unterstützt ein schnelles und breites Wirkungsspektrum für einen breiten Bereich an grampositiven und gramnegativen Bakterien, Hefepilzen, Pilzen und Viren.4

In 15 Sekunden tötet HiBi Scrub Plus verschiedene grampositive und gramnegative Organismen ab, die gegen einige der am häufigsten verwendeten Antibiotika resistent sind.

In 20 Sekunden sorgt HiBiScrub für eine Inaktivierung des H5N1-Virus (NIBRG-14 Vogelgrippekonstrukt) und in 30 Sekunden wird der H1N1-Virus (VR-333 Schweinegrippestamm) inaktiviert.6

Das dermatologisch getestete HiBi Scrub Plus enthält eine Mischung aus hautfreundlichen Emollients7. HiBi Scrub Plus mit 4 Vol.-% Chlorhexidin-Gluconat hilft dabei, der Haut Elastizität zu verleihen. Sie verringert den Feuchtigkeitsverlust und hilft, trockene Haut7 zu vermeiden, selbst wenn eine häufige Verwendung für eine effiziente Ganzkörperwaschung erforderlich ist.8

Tests haben nachgewiesen, dass bei Patienten, die mit 4 % Chlorhexidin geduscht hatten, bei 43 % der Inzisionsstelle kein Bakterienwachstum vorhanden war Im Vergleich dazu liegen die Ergebnisse bei 16 % mit PVPI und gerade mal 5 % mit medizinischer Seife plus Wasser.9

Die Wirkungsweise

Wenn der Patient diese einfachen Schritte befolgt, kann er sicher sein, dass vor und während seines Krankenhausaufenthaltes ein geringeres Infektionsrisiko für ihn und andere besteht:

Bitte befolgen Sie die vorliegenden Anweisungen bei jeder Ganzkörperwaschung.

Professor Judith Tanner führt in die Ganzkörperwaschung ein

Mölnlycke Health Care und Professor Judith Tanner führen in die Ganzkörperwaschung und die Studienergebnisse aus dem Vergleich zwischen zwei antiseptischen Produkten für die Ganzkörperwaschung und der Waschung mit Seife ein.

Die Studie wurde auch im Journal of Infection Prevention im Jahr 2011 veröffentlicht.

Lesen Sie den vollständigen Artikel und schauen Sie sich das Video an

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(mm:ss)

Referenzen

  1. Brote L. 1976. Wound infections in clean an potentially contaminated surgery. Acta Chir Scand. 142: 191-200.
  2. J. Tanner et al. A fresh look at perioperative body washing. Journal of Infection Prevention. (2012) Bd. 13 11 – 15 / Mölnlycke Healthcare Report REPR0654
  3. Bode L. G. M. et al.; 2010. NEJM. Preventing surgical-site infections in nasal carriers of Staphylococcus aureus. Bd. 362; 9-17
  4. Denton, G. W.; 2001. Chlorhexidine. . Kapitel 15 in Disinfection, Sterilization, and Preservation. Hrsg. Block S. S., Fünfte Ausgabe Lippincott Williams and Wilkins.
  5. Mölnlycke Health Care Report REPR0432
  6. Mölnlycke Health Care Report REPR0150
  7. Mölnlycke Health Care Report REPR0781
  8. Larson E. L., Eke P. I., Laughon B. E. 1986. Efficacy of alcohol-based hand rinses under frequent use conditions. Antimicrobial Agents and Chemotherapy. Bd. 30; 542-544
  9. Garibaldi R. E. et al. 1988. Prevention of intraoperative wound contamination with chlorhexidine shower and scrub. J of Hosp Infec. Bd. 11:5-9
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